115km sollten heute auf den Tacho kommen. Von Valeyrac aus fahren wir neben der Hauptstraße und haben ständig die Augen auf um ein Weingut zu finden, wo wir auch am Sonntagvormittag noch zu unserem Wein kommen können. Und ja es ist uns gelungen und wir fanden sogar ein faszinierendes Tröpfchen.

Geschafft, Wein ist gekauft, also weiter nach Bordeaux. Obwohl wir in diesem Jahr schon zum siebenten Mal in Frankreich sind, haben wir die zweitgrößte Stadt erstmals auf dem Plan. Auf unseren geplanten Parkplatz kamen wir leider nicht drauf, da sich jetzt eine der berühmten Höhenbegrenzungen über der Zufahrt befand. Nach etwas Sucherei fanden wir dann eine Möglichkeit direkt neben der Pont de Pierre, der ältesten Steinbrücke Bordeaux's einen Parkplatz. Von hier aus kommt man über die Brücke direkt in die Altstadt.

Auf dem Platz vor der Basilica fand wieder einmal einer der beliebten Trödelmärkte statt. Eigentlich nicht unbedingt etwas wo wir uns mit Vorliebe herum drücken, trotzdem fand plötzlich etwas unsere Aufmerksamkeit und nun hängt es bei uns zu Hause an der Wand. Trödelmarkt heißt auch handeln, 80€ wollte der Verkäufer haben, bei 35€ trafen wir uns dann und verarmt ist er trotzdem nicht. Also es lohnt sich immer zu handeln, auch mit fehlenden Sprachkenntnissen.

Nach Bordeaux geht es weiter in die nächste weltberühmte Weinstadt. Saint Emilion, dem Weintrinker klingelt es in den Ohren und wir sind nun schon zum vierten Mal hier. Auch zum vierten Mal stehen wir beim Chateau de Rol, dessen Wein wir lieben gelernt haben. Wie immer hatten wir eine schöne, anhaltende Weinprobe im Haus und anschließend wieder genug davon im Auto.