Heute verlassen wir das Beaujolais wieder und  fahren in das Nouvelle-Aquitaine bis nach Aubusson. Dazwischen hatten wir die älteste und größte französische Kurstadt Vichy auf dem Besichtigungsplan. Also ging es wie üblich nur über D -u. N Straßen wieder los, denn so haben wir auch etwas von den Orten und der Landschaft. Vichy wurde planmäßig erreicht, bis wir das Kurzentrum fanden, mussten wir allerdings etwas suchen, da die Ausschilderung nicht ganz so eindeutig war. Allerdings konnten wir uns auch nicht vorstellen, dass es sich inmitten der Stadt befindet und wir es mehr am Rand suchten. Egal, letztlich fanden wir es aber was wir nicht fanden war eine Parkmöglichkeit. Trotz einiger Suchanläufe wurden wir nicht fündig und verließen somit die Stadt ohne das Kurzentrum besichtigt zu haben. Dadurch lagen wir natürlich wieder im Zeitplan etwas voraus. Wir entschlossen uns dann kurzerhand gleich weiter zu fahren bis Aubusson. Eigentlich wäre das Morgen unser erstes Ziel gewesen, somit halt heute das letzte.

 

Aubusson ist bekannt durch seine Gobelin-Manufakturen, die es auch heute noch gibt. Von der Tourist-Information aus gelangt man direkt in das örtliche Gobelinmuseum, was sich als sehr interessant heraus stellen sollte. 

Im Museum "begrüßte" uns zunächst ein riesiger, massiver Tisch mit entsprechenden Mustervorschlägen. In den anderen Räumen wurden historische Wandgobelins gezeigt. Etwas später konnten wir auch einer Schauvorführung beiwohnen, man sollte es ruhig mal gesehen haben, denn die Fingerfertigkeit der jungen Frau war schon beachtenswert.

Natürlich schlendern wir nach dem Museumsbesuch noch etwas durch die Stadt. In mitten der Häuser plötzlich ein kleiner alter Markt, wie sie sonst eigentlich auf Marktplätzen anzutreffen sind. Grund genug für uns mal das innere zu erforschen. Nicht fehlen darf auch ein Denkmal für die Soldaten des I.WK nicht fehlen. Natürlich verschlug es uns auch in die örtliche Kirche.

Zur Übernachtung hatten wir uns für den Camping de Municipal von Aubusson entschieden. Der  Platz liegt genau am "Creuse", dem Fluß der die Stadt durchquert.