Erstes Ziel nach unserem Bauernhofaufenthalt ist eine Kleinstadt mit einem sehr alten Stadtkern der einst eine Burg war, die niemals eingenommen werden konnte. Der Ricetto von Candelo ist etwas ganz einzigartiges aber dafür hochinteressantes. Die Burg ist mit 4 Türmen der rechteckigen Anlage ausgestattet und im inneren der Burg bilden die Häuser unten Lager und oben Wohnraum. So war es möglich, dass die Stadtbewohner bei Gefahr ihr Hab und Gut sichern konnten, bevor die Tore zur Burg geschlossen wurden. Typisch für Candelo sind übrigens auch die Salami'd der ula oder auch Clavarin, eine knusprige Süßigkeit. Selbst Wein findet man hier im Anbau, außnahmsweise widmeten wir ihm diesmal nicht unsere Aufmerksamkeit. 

Auf der Weiterfahrt verschlechterte sich leider das Wetter sichtlich, so dass die Schönheit der Natur auch etwas verschwommen blieb. Als wir unseren geplanten Stellplatz in Griante am Comersee erreicht hatten, stellte sich dieser allerdings als normaler Parkplatz hoch über dem See inmitten einer Hangsiedlung heraus, was uns veranlasste neu zu suchen. Wir fanden einen, das Wetter wurde nicht besser und der Preis für den CP war kein Anlass die etwas düstere Stimmung zu verbessern.