Tag 19 und wir fahren langsam aus der Zentralprovence in die Alpes-de-Haute-Provence. Von Gargas startend durch- fahren wir Ferrassieres, ein typisches Lavendeldorf. Da wir aber September haben fehlt uns natürlich dieser Anblick, also passieren wir das Dorf nur. Wir konzentrieren uns also auf die Anfahrt nach Sisteron, eine Stadt die durch ein Weltbekanntes Felsfotomotiv bekannt wurde. Diese Felsskulptur besteht aus vertikalen Schichten von Kalkstein und Falten. Das Motiv ist sehr wohl bekannt, allerdings muss man es erst einmal finden. Wir suchten uns also einen Parkplatz, haben diesen auf dem großen zentralen Platz gefunden und suchten zu Fuß auch nach diesem berühmten Ausblick. Gefunden haben wir es zunächst nicht, so das wir uns mit der Kathedrale und einem lustigen Fotomotiv begnügten.

 

 

 

Was soll uns nur dieses Buchspferdchen sagen? Wir wussten nicht was, aber gefallen hat's uns und deshalb gibt es dieses Foto.

Ich hatte mein Traummotiv schon fast abgeschrieben, dachte aber zugleich das man es von der Zitatelle aus sehen könnte. Also suchten wir die Auffahrt zu selbiger. Als ich begriffen hatte das es auch diese nicht gibt, sondern das man diese nur zu Fuß erklimmen kann. Bei der Suche viel mir aber dieses fantastische Bild der Alpen am Horizont im Nebel auf. Und ja, genau da war auch noch eine kurze Parkmöglichkeit. Und dann passiert genau das wovon ein Fotograf immer träumt. Ich war mit diesem Motiv gerade fertig, drehte mich um und sehe im Tal und dahinter mein Wunschmotiv. Also auf die Begrenzungsmauer geklettert und auf den Auslöser geklickt. 

Den Fotoerfolg im Kasten brauchten wir nur bis kurz hinter Sisteron zu fahren, um diese originalgetreue römische Brücke kurz zu besichtigen. Sie stammt aus dem 3. Jh. v. Chr. und zeigt deutlich die damalige Baukunst. 

Weiter ging es dann nach Forcalquier, einer mittelalterlichen Kleinstadt am Fuße der Alpes-de-Haute-Provence. Wirklich schöne alte Gassen vermitteln Jahrhunderte alte Baukunst. Über der Kleinstadt befindet sich noch die Kapelle der Zidatelle. Auf ihr thront eine Madonna in Gold.

Bildbeschreibungen:

1: auf der Anfahrt       2-4: in den Gassen und Straßen            5: die Kapelle auf der Zidatelle   6: die Madonna auf der Kapelle

7: Blick von der Zidatelle auf unseren Parkplatz     8: zurück in den Gassen    9: rechts der Eingang in eine Oelmühle

 

 

 

 

 

 

 

Tagesziel erreicht. Bereits vor 9 Jahren waren wir genau hier auf diesem Campingplatz in Mousiers-Saint-Marie. Dieses Dorf am Verdon gelegen hatte es uns damals so angetan, das wir unbedingt noch mal hier her zurück wollten. Und der kleine Campingplatz bot damals wie heute Qualität und wir standen auch noch fast am gleichen Ort wie damals.