Im Bericht starten wir heut mal ohne das obligatorische Fahrabschnittsbild. Wir haben heute den Tag der kurzen Abschnitte und der kleinen provencialischen Orte. Entlang der Straßen sieht man hier immer diese Steinhütten. Einst waren dies die Unterkünfte der Bauern direkt auf den Feldern. Noch heute dienen diese Hütten zum Schlechtwetterschutz. Weit

im Hintergrund  sieht man übrigens den höchsten Berg der Provence, den Mont de Vaucluse.

 

Der erste Ort des Tages war heute Salon-de-Provence. Wieder wollten wir ein Museum über Nostradamus besuchen und wieder wurde es nichts, da hier Bauarbeiten stattfanden. Wir besuchten halt eine Seifenmanufaktur und fuhren dann weiter nach La Roque d'Antheron in das Zisterzienserkloster von Silvacane. 1514 siedelten hier die ersten Menschen an und am Rand dieser Siedlung entstand das Kloster.

 Bis zum nächsten Halte -u. Besichtigungspunkt ist nicht all zu weit entfernt. Ansouis ist ein kleines Dorf mit einem Schloss, welches die schönsten französischen Gärten des Luberon haben soll. Wir konnten es leider nicht bewerten, da das Schloss und somit auch die Gärten, erst ab 16:00 Uhr besichtigt werden können, da es sich in Privatbesitz befindet. Aber auch ohne die Schloßbesichtigung hat das Dorf einiges zu bieten, vor allem an hübschen, alten Häusern.

 

 

 

 

Das Dorf bei der Anfahrt. Oben sieht man leicht das Schloss. Was von hier noch nicht ersichtlich ist, ist eine uralte Kirche, die zwar zum Schloß gehört, aber zugleich ist sie auch für die Öffentlichkeit zugänglich und gehört vermutlich nicht zum Besitz des Schloßbesitzers.

                                                        der uralte Kircheninnenraum                                                                               Steinfußboden urig belassen

                                                           zwei Ortsimpressionen herrlich anzusehen

 

 

 

 

 

Wieder nur wenige Kilometer weiter empfing uns schon die nächste kleine Stadt. Bei der Stadtbegehung kann man auch solche besonderen Ecken entdecken.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bonnieux liegt amNordhang des Luberon, genau gegenüber von Lacoste. Von hier hat man unter anderem einen herrlichen Blick auf die Hochebene der Monts de Vauchluse und den Petit Luberon. Im Ort gibt es unter anderen ein Bäckereimuseum, was natürlich im September schon wieder geschlossen war. Auch mehrere Kirchen befinden sich im Ort.

                                   die Talkirche " L'Eglise Basse"                                                                                                     überall schöne Ecken

 

 

 

 

 

Durch diese hole ..., quatsch, durch dieses Baumtor muss sie kommen. So könnte man dieses Foto titulieren. 

Wir hatten nach Bonnieux noch genügend Zeit und schoben somit noch ein wunderschönes kleines Städtchen ein. Roussillon wird geprägt von ockerfarbenen Häusern und Bauten, die ihre besonderen Farbton von den Steinen des benachbarten Ockersteinbruch hatten. Auch dadurch bekamen die Gassen ihr ganz besonderes Flair. Wir durchstreiften das Städtchen, gönnten uns einen Espresso und kehrten dann zum Wohnmobil zurück. Der Parkplatz liegt übrigens ca. 10 Min. Fußweg außerhalb. Eine andere Parkmöglichkeit gibt es übrigens nicht, dafür ist aber die Parkgebühr sehr günstig.

                                      der frühere Ockersteinbruch                                                                                                Blick auf die Stadt

 

 

 

Nach beendetem Stadtrundgang ist es dann auch ganz normal, dass er durch das Baumtor wieder raus kommt, wo sie vorher rein ging.

 

 

Nach nur 70 km hatten wir dann auch das Chateau Perreal Gargas erreicht. Wieder einmal standen wir ruhig neben dem Weingut. Eine Probe machte uns wieder um 6 Flaschen reicher und nachdem sich auch noch ein französisches Paar zu uns gesellte standen wir auch nicht mehr allein.