Da wir schon 2 Tage gegenüber unserem Tourplan gut gemacht haben musste der heutige Tag mal gänzlich neu geplant werden. Saintes-Maries hatten wir Gestern noch mit besichtigt und so galt es mal wieder das entsprechende Buchwerk zu studieren. Und wir wurden fündig. Auf der Straße zwischen Albaron und Arles befindet sich die Mas du Pont de Rousty. Hier befindet sich das Musee der Camarque. Dies ist ein ca. 3km langer Naturwanderweg quer durch die Rinder -u. Pferdeweiten. Außerdem sollen Pflanzen und weitere Tiere der Region in ihrem natürlichen Umfeld gezeigt werden. Sehen kann man diese natürlich nur wenn man entsprechendes Glück hat.

 

 

 

 

Das sind sie die schier unendlichen Weiden

der Camarque.

        Schilfgewächse Meterhoch                                                             Wanderweg                                                          Pausenstation

 

 

 

Was für die Region auch typisch ist, ist die natürliche Salzgewinnung aus dem Mittelmeer. Das wollten wir uns natürlich auch mal von der Nähe ansehen und fuhren deshalb an die Salin-du-Girond. Außer das hier der Wind nicht wehte sondern uns fast die Mütze vom Kopf pfiff, war es sehr interessant wie die Salzgewinnung von statten geht.

Das nächste Ziel war ein sehr schönes mittelalterliches Dorf. Miramas-le-Vieux wurde vermutlich im 5. Jh vor Chr. auf einem Felsen über dem Taldes Etang de Berre gegründet. Danach folgten einige wilde Jahre bis das Dorf wieder nur zum Dorf wurde. Eine Besichtigung ist das Dorf auf jeden Fall wert.

 

 

 

 

Auf der Fahrt in Richtung Saint-Remy-de-Provence kamen wir auf einer Berganfahrt plötzlich in Massen von parkenten Fahrzeugen. Nach langsamer Vorbeifahrt erkannten wir dann auch die alte Burgruine von Les Baux de Provonce. Wie wir am nächsten Tag erfuhren hatte Heute hier ein Trödelmarkt statt gefunden. Damit war die Erklärung gegeben. Wir fuhren aber ohnehin an den Massen vorbei und fanden nur wenig später eine Oelmühle für die Nacht.