Den heutige Tag könnte man unter das Motto stellen - alles anders als geplant. Wie gewohnt habe ich mich am Vorabend nochmals mit dem kommenden kurz befasst. Dabei viel mir auf, dass wir die Abbaye de Gellone in St-Guilhem-le-Desert bereits im Jahr 2008 besucht hatten. Da wir am Vortag gefühlt hunderte von Kurven gefahren sind, stand meiner Beifahrerin heute nicht nach selbigen. Also musste ich mir was einfallen lassen und plante völlig um. Da wir auch nicht zum ersten Mal in dr Ecke waren galt es sich mal zurück zu erinnern. In Milliau befindet sich die längste Schrägseilbrücke der Welt.

Das "Viaduc de Milau"  ist 2460m lang, die Fahrbahn liegt dabei 270m über dem Tal und der höchste Pylon misst 343m. Alles gigantische Werte und ebenso ist der Anblick der Brücke. 

Nach dem Fotostopp fuhren wir weiter nach Roquefort. Wem sagt dieser Name nichts? Auch hier waren wir bereits, hatten uns damals allerdings nicht genügend Zeit für eine Führung in den Reifekellern genommen. Also hieß es die 20km fahren, den uns bekannten Parkplatz gleich am Sportplatz nutzen und dann auf ins Käsedorf. Diesmal machten wir die Kellerführung, die übrigens durchaus interessant war, da der Blauschimmelkäse doch noch etwas anders hergestellt wird als sonstige Käsesorten. Diesmal wurde auch etwas eingekauft, auch wenn es ihn überall gibt, der ist halt direkt von hier.

 

 

 

 

Weiter geht es gen Süden und wo kann man nur sein, wenn schwarze Stiere und helle Pferde auf den Weiden weident zu sehen sind. Natürlich in der Camargue, diesem urigen Landstrich am Mittelmeer. 

 

 

 

 

Die Stiere und Pferde beobachten wir bei dem einen und anderen schnellen Zwischenstopp, wobei man schon etwas aufmerksam sein muss, denn in Massen stehen auch diese nicht am Straßenrand herum.

Wir landen gegen 15:00 Uhr auf unserem Stellplatz in Montcalm auf der Caveau du Chene. Neben ihren eigenen Weinen wird hier in einer großen Scheune allerlei Produkte der Region angeboten. Was blieb uns also übrig? Wein probieren, umsehen und natürlich am Ende einkaufen und schon verschwanden wieder 12 Fl. im Fahrzeugbauch.