Wie man nebenan sieht stehen heute 364 km auf der Fahrliste. Natürlich wieder mit entsprechenden Zwischenstopps. Wir bleiben dabei weiter in der Auverne und trotzdem auf den Weg weiter in den Süden.

 

 

 

 

Auf dem Weg zum ersten Zwischenstopp gilt es auch ab und an einfach mal anzuhalten und die Kamera zu zücken, denn diese Landschaft bietet immer wieder ein interessantes Motiv.

Unser erster Stopp ist wirklich eine Kleinstadt, eigentlich sogar mehr ein Dorf. Die Blühtezeit von Salers lag dabei im 15.u.16 Jh. Einst ließ man am Ortsbrunnen zum Fest Mariä Geburt Wein statt Wasser fließen, was "Pilgerer" en Masse auf den Plan rief. Die Kirche Saint-Marie verlor diese aber auch wieder so schnell, als der Brauch eingestellt wurde. Schlimm wer dabei böses denkt..... Salers selbst bietet aber mehr als einen nur Wasser spendenden Brunnen, denn hier handelt es sich wirklich um ein sehr interessantes altes Städtchen.

Eine geplante kurze Wanderung am Pas de Peyrol haben wir auf Grund des Wetters gestrichen. Also ging es auf nach Aurillac, wieder eine Kleinstadt deren Altstadt sich auf einem kleinen Hügel befindet. Mehr als einen kleinen Rundgang war uns letztlich die Stadt nicht wert. Das Wehr und ein geöffneter Bäcker, so das wir zu unserem Baguette kamen, waren noch das Beste, so das es nach einer knappen Stunde weiter gehen konnte.

Durch die geänderte Route lagen wir natürlich wieder einmal im zeitlichen Plus unseres Tages. Unser geplanter Stellplatz entsprach leider nicht unseren Vorstellungen, so dass wir uns entschlossen gleich nach Le Puy-en-Velay weiter gefahren sind. Einen richtigen Stellplatz gab es hier aber leider nicht. Im Nachbarort wurden wir aber dann fündig. Er war zwar sehr klein, dennoch fanden wir noch ein Plätzchen und stellten später fest, das wir genau unter der Felskirche von Le-Pay standen. Bei Tag und Nacht ist diese ein super Fotomotiv.