Wie immer starten wir zwischen 09.00 und 10:00 Uhr. Erstes Ziel ist mit Uzerche wieder einmal eine kleine mittelalterliche Stadt mit einem historischen Stadtkern. Das Städtchen liegt auf einem Berg mit beeindruckenden Gebäuden. Die alten Häuser sind zum Teil Bestandteil der alten Befestigungsmauer. Von hier oben hat man auch einen schönen Fernblick und im Tal fließt die Vezere. Wir nahmen uns ca. 2 Std. Zeit zur Besichtigung wo man bei aufmerksamen hinsehen einiges interessantes entdecken kann.

Hier einige Eindrücke aus der  Altstadt      Ganz oben steht die romanische Kirche St.-Pierre mit ihrer Bildungsstätte im Hofgelände.

Noch vor dem Mittag fahren wir weiter nach Collonges-le-Rouge. Wieder einmal handelt es sich um ein kleines Dorf welches man zu den schönsten des Limousin zählt. Ganze 500 Einwohner zählt das Dorf, welches ganz aus rotem Sandstein gebaut ist und deshalb auch den Namenszusatz le-Rouge trägt. Die alte Relaisstation des Jacobweges ist auch heut noch in Aktion. Eine Pause lohnt sich auf jeden Fall, denn hier fühlt man wirklich dieses Flair der alten Dörfer. 

 

 

 

 

Stellplatz in Rocamadour - groß, ohne Service, dafür Kostenlos, alles das war uns bekannt. Wir landeten gegen 15:00 Uhr und fanden gerade noch ein Plätzchen. Aber wen wundert's, denn schließlich sind wir im zweitgrößten Wallfahrtsort nach Lordes, von Frankreich.

Das Dorf selbst liegt hängend an einem Kalkfelsen und überragt majestätisch den Canon des Alzou. Das Dorf ist hinter dem Monte-San-Michel  der Ort mit den zweithäufigsten Besucherzahlen Frankreichs. Unser Stellplatz liegt oben auf dem Plateau, von wo man einen herrlich Blick auf das Dorf und den Canon darunter hat. 

 

 

 

 

 

 

Das Schloss, was sich ebenfalls hier oben befindet kann man nicht besichtigen, sondern nur auf der Galerie umwandern und ins Tal schauen. Aber wie gesagt, den Ausblick hat man auch vom der daneben befindlichen Festungsmauer. Von hieraus geht man übrigens auch über einen Serpentinenweg  zum Vorplatz der Felskirchen. Dabei passiert man mehrere kleinere Kapellen, die in die Felsen gehauen wurden.

Weiter geht es den Wanderweg hinab ins Dorf. Rückwärts haben wir übrigens den in den Fels gebauten Aufzug genommen, das war für unsere geschundenen Knie dann doch etwas zu viel. Das Dorf ist natürlich touristisch bevölkert, denn zu den Pilgerrern und Wallfahrern kommen auch noch die normalen Touristen, wie auch wir, die nichts mit dem Glauben zu tun haben, dazu. Schön am Dorf ist, dass es trotz Tourismus nicht nur darauf ausgelegt ist und man somit auch noch einiges von der Ursprünglichkeit erhalten hat.

Eigentlich hatten wir für Rocamadour einen weiteren Tag geplant. Da wir aber schon vor unserer geplanten Ankunftszeit hier waren, konnten wir alles noch ansehen was wir wollten und somit haben wir beschlossen Morgen weiter zu fahren. Der Besuch hier hat sich auf jeden Fall gelohnt.