TAG 17: Saumur - Bourgueil

Montag 11.05.15
Am Vorabend hatten wir das Stadtzentrum von Saumur kennengelernt. Am Vormittag wollten wir eigentlich das Schloss besichtigen, allerdings hatten wir mal wieder den Montag nicht bedacht. Also mussten wir das Schloss leider sausen lassen, ein Grund wiederzukommen - grins. Wir besannen uns auf unsere gestrigen Absichten, sprich wir wollten ja mal einen Champignonkeller ansehen. Somit fuhren wir in Richtung Le Vall Hulin-Loire. Auf dem Weg endeckten wir eine alte Mühle über einem Dorf, also Blinker raus und abgebogen. Bei der Suche nach einem Parkplatz wurde es im Dorf zum Teil sehr eng, denn die Tuffsteinhäuser oder besser die Felsen ragten zum Teil über die schmale Dorfstraße. Wir fanden dann aber natürlich eine Parkmöglichkeit und erkundeten das Dorf nochmals auf Schusters Rappen.

 

 

 

 

- das war der Fernblick auf die besagte Mühle

 

 

 

 

mitten im Dorf ein Holzeinschlag

Le Vall Hulin-Loire mit seinen imposanten, interessanten, alten Tuffsteinhäusern.

 

Unweit des Dorfes hielten wir gleich nochmal. Turquant, ebenfalls ein kleines Dorf, geprägt durch einige Künstler in den Tuffsteinhäusern, wo man sich ruhig mal umsehen sollte.

Ganz unscheinbar gleich neben dem Parkplatz steht eine uralte kleine Kirche. Sehr bescheiden in der Ausstattung hat sie aber dennoch was sehr interessantes zu bieten. Diese Eingangstür dürfte einige hundert Jahre auf dem Buckel haben.

 

Auf dem Parkplatz blieben wir noch 30 Minuten stehen, machten uns für heut mal nur ein Süppchen und faulten noch etwas herum, bevor es dann weiter ging zum Champignonkeller. In La Purroche-Loire finden wir dann den angepeilten Keller. Sehr interessant zu sehen wie Champignons und Austern Seidlinge gezüchtet werden. Die angrenzende Gastronomie lies etwas zu wünschen übrig, denn nur mit einem Süppchen im Magen wäre durchaus noch etwas Platz für ein kleines Champignongericht gewesen. Gefühlt wurden wir einfach ignoriert und das taten wir dann halt auch und gingen wieder.

Nach nur wenigen Kilometern erreichten wir dann den Zielort des heutigen Tages. Bevor wir allerdings auf das uns bereits bestens bekannte Weingut fuhren, statteten wir dem Dorf selbst mal einen Besuch ab. Selbiges bot allerdings nicht sehr viel sehenswertes, dafür aber die ortsansässige Abbay de Bourgueil. Wir verschafften uns Zugang zum Klostergarten über ein Altersheim was dem Kloster angeschlossen war. Wenn man deren Hof durchläuft kommt man direkt in den Garten, der einem sehr viel Ruhe vermitteln kann.

 Nach dieser Pause mit Weinschnittkunde und vor allem einer interessanten Beetanordnung sowie dem Musterbaumschnitt ging es nur noch wenige Minuten zur Domaine Lorieux & Fils in Bourgueil. Bereits 2006, 2010 und 2012 waren wir bereits hier und da uns nicht nur der Standort gefällt, sondern auch der Wein schmeckt, wussten wir dass wir hier nicht vorbei fahren werden.

 

 

 

 

 

 

 

Zum Abschluss noch eine herrliche Abendstimmung