TAG 16: Chace - Saumur
Sonntag 10.05.15
Für unseren heutigen ersten Zwischenstopp hatten wir uns gleich 3 Std. eingeplant. Kilometer standen ohnehin nur wenige an, wodurch Zeit genug vorhanden war. Das Schloss Montreuil-Bellay öffnet erst 10:00 Uhr, daher konnten wir uns bei der Anfahrt Zeit lassen.
Bevor wir zum Schloss konnten, mussten wir noch etwas warten. Da Sonntag ist pilgerten auch noch einige Kirchgeher zur einstigen Schlosskirche und danach nahmen die Schlosstouristen Beschlag vom Schlosshof.

 

Leider war die Besichtigung wieder nur mit französischer Führung möglich. Wir bekamen aber wieder ein Begleitheft zum mitlesen, konnten nur leider nicht am Lachen der anderen teilnehmen, vermutlich war die Führerin recht lustig.

 

 

 

 

Im Schloss war ich mehr mit der Videokamera tätig, daher kam ich kaum zu Fotos.

Hier der etwas ungewohnte Küchenabzug in der Schlosskirche.

Entlang der Schlossmauer ergaben sich wunderschöne Blicke über die Mauer nach außen aber auch in den Schlosshof nach innen. In den alten Weinkellern findet man richtig schöne alte Weinfässer.

 

 

 

 

 

Die Schlosskirche vom äußersten Eck des Schlosshofes aus gesehen.

Weiter ging es wieder zurück an die Loire. Wir hielten in einem hübschen kleinen Dorf, wobei ich nicht behaupten möchte das es eins der schönsten Dörfer Frankreichs ist, denn wir konnten schon schönere sehen. Aber gut, diese Bewertung ist ohnehin sehr subjektiv. Candes-St-Martin hat vor allem eins zu bieten, einen richtig schönen Panoramablick, nachdem man im Dorf einen kleinen Fußmarsch auf den kleinen angrenzenden Berg bewältigt hat.

Nach den Fernblicken marschierten wir wieder zurück ins Dorf, besichtigten die Ortseigene Kirche und liefen dann anschließend entlang des nun vereinten Flusses bis zu einer netten kleinen Eisdiele.

- das sind sie, die typischen und so interessanten Nebensächlichkeiten in den französischen Dörfern

- Fotopause an der Loire

Nach dieser sehr angenehmen Stippvisite fuhren wir weiter entlang der Loire. Als nächster Stopp war das Schloss in Montsoreau mit einem integrierten Champignonkeller, so jedenfalls versprach es mein Reiseführer. Es kam wieder einmal anders. Wir fanden nach langem suchen einen Parkplatz, denn in der Kleinstadt fand der Franzosen liebstes Spielzeug statt, ein Trödelmarkt. Am Schloss mussten  wir feststellen das es keinen Champignonkeller zur Besichtigung gab, also war das Schloss damit auch gestorben. Wir taten es dann den Franzosen gleich und schlenkerten etwas über den Markt, nur mit dem Unterschied das wir nichts suchten. So ging die Fahrt nach einer Stunde weiter bis nach Saumur. Ein in "Mein WoMo" beschriebener Stellplatz stellte von der Beschilderung her ein unerklärliches Wirrwarr dar, tröstend war nur, dass auch die französischen Wohnmobillisten  ein Problem damit hatten. Uns war's letztlich egal, wir gingen das Risiko ein und stellten uns auf den Berg, genau auf den Platz am Haupteingang des Schlosses.

 

 

 

 

 

Einige Ausblicke vom Schlossberg in Saumur.

Für den Abend war in Saumur ein Abendessen geplant, schließlich hatten wir heute noch etwas zu feiern. Das Restaurant im Schloss war leider zu diesem saisonalen Zeitpunkt noch nicht geöffnet. Wir bekamen aber einen heißen Tipp. Wie uns empfohlen suchten wir in der Stadt die "Auberge St. Pierre" und konnten die französische Küche anlässlich unseres 40'en Hochzeitstages voll genießen.

Als wir wieder zurück kamen hatte sich  der Platz gelehrt und wir waren nur noch übrig. Egal, wir blieben stehen und passiert ist danach auch nichts, vermutlich hatten wir alles richtig gemacht.

 

Am Abend konnten wir noch diesen wunderschönen Anblick des Schlosses genießen.