Um das erste Ziel zu erreichen mussten wir erst mal ca.200 km bewältigen. Für Reims, im Nordosten Frankreichs gelegen hatten wir ordentlich Zeit eingeplant. Vom Parkplatz aus hatten wir ein ganzes Stück zu laufen. 

 

 

Als wir nach gut 10 Minuten Fußmarsch das Palais du Tau, den Bischofspalast, erreicht hatten, glaubten wir eigentlich die Kathedrale gefunden zu haben. Wie wir jetzt aber schon wissen war sie es nicht. Also noch mal ein Blick auf den Plan und nochmals 15 Min. zu Fuß weiter bis wir die Kathedrale erreicht hatten.

Kathedrale zu Reims                                                  die französische Volksheldin Jeanne d'Arc vor der Kathedrale

Reims selbst begrüßte uns ansonsten als Riesenbaustelle, was uns nicht sonderlich gefiel. Somit machten wir uns mehr oder weniger bummelnd auf den Rückweg und fuhren zu unserem geplanten Stellplatz in Poilcourt Sydney. Nach Franc Passion erwartete uns eine Farm für Obst -und Gemüseanbau.

 

 

 

 

Erdbeeranbau in Zelten

Steht man so knapp an einem Feld und steht an einer nahestehenden Scheune ein Schild "Erdbeeren frisch zu verkaufen", darf man sich über unsere Begebenheit nicht wundern. Ein vorbei kommender Fleischer, der auf der Rückfahrt von einem Markttag war parkte kurzerhand neben uns und schon waren wir im Gespräch. Gespräch ist allerdings gut, denn weder wir sprechen französisch und sie auch nicht deutsch. Nach langem hin und her, gewälzten Wörterbüchern löste sich unser Missverständnis mit einem gemeinsamen Gelächter auf. Er glaubte nämlich wir verkaufen die Erdbeeren und wir glaubten zunächst es ist der Bauer, da wir ihn noch nicht angetroffen hatten, und er wolle uns Erdbeeren für eine Tart verkaufen. Beide waren wir also willig aber auf dem Holzweg, egal wir konnten herzlich lachen, tranken noch gemeinsam ein kleines (!) Bierchen und verabschiedeten uns wieder.

Für die Nacht standen wir dann in aller Ruhe.