Obwohl wir ziemlich zentrumsnah standen hatten wir eine sehr angenehme ruhige Nacht. Gefrühstückt wurde diesmal drinnen, zum einen weil wir natürlich außen gar keine Möglichkeit hatten und zweitens weil es wieder einmal begann leicht zu regnen. Der sich steigernde Regen war es dann auch der uns unsere geplante Schlossruinenbesichtigung vermieste. Also widmeten wir uns dem Ort und seinen Möglichkeiten. Wir fanden ein Mühlenmuseum und eine ganz besondere Töpferei.

      Eingang zum Mühlenmuseum                              in der alten Mühle                                          La Roche-en-Ardenne

Nach der Mühle hatte sich auch das Wetter wieder beruhigt und wir konnten gemütlich am Vormittag durch das Städtchen schlendern. Dabei kahmen wir an einem ziemlich unscheinbar wirkenden Gebäude vorbei wo wir nur etwas von einer Töpferei lesen konnten. Also Neugierte beruhigen und hinein. Bereits im Vorraum merkten wir das wir ein Museum entdeckt hatten was wieder einmal etwas anders sein sollte. Wir wurden nicht endtäuscht, denn die einzelnen Abschnitte wurden durch Videos unterlegt. Neben den üblichen Erklärungen zur Töpferei zeigte man wofür Früher und Heute überall Tonzeug gebraucht und verwendet wurde. Oftmals bewegten sich die Figuren dann in ihren einzelnen Berufen. Kaufen wollten wir natürlich nichts, da wir ja nichts brauchten. Natürlich änderte sich das am Ende im Verkaufsraum, denn eine Frau findet bekanntlich immer was, wenn sie will und natürlich wollte sie.

Wieder einmal lagen wir gut in der Zeit und fuhren weiter nach Dochamps. Im Parc Chlorophylle entdeckt man einen ardenner Wald wie einen Freizeitpark im Wald. Die Darstellung ist dabei überraschend, neu und einzigartig. Durch kleine Fenster blickend sah man immer die passenden Tiere zur jeweiligen Natur. Genau als wir uns auf einem hölzernen Pfad über den Baumwipfeln befanden schickte uns der Himmel mal wieder einen unfreundlichen Gruß. Egal, er war nur kurz und interessant war es trotzdem.

Nach den 1.5 Std. im Park waren es nochmal 55 km bis nach Clervaux, unserem nächsten geplanten Zwischenstopp. Die Benediktinerabtei St. Mauritius und St. Maurus ist noch immer von Mönchen bewohnt. Eine Besichtigung der Kirche und der Ausstellung sollte man sich trotzdem nicht entgehen lassen.

 

Nur weitere 30 km später hatten wir Vianden erreicht und damit auch unseren heutigen Stellplatz. Die 1000 jährige Burg von Vianden haben wir uns für Morgen vorgenommen. Für heute hatten wir genug unternommen und einen gemütlichen Abend mit Bratwurst und Wein.

            Camping Du Moulin Vianden                                                                          die Burg Vianden bei Nacht