Nach einer sehr ruhigen Nacht nahmen wir uns am Morgen sehr viel Zeit, schließlich haben wir ja Sonntag. Gegen 10 Uhr machten wir uns dann endlich auf den Weg. Bis nach Pierrefonds waren es schließlich nur ganze 45 km. Dort war das im 12. Jh als Burganlage erstmals benannte Schloss unser Ziel. Räumlich gesehen befinden wir uns noch immer nördlich von Paris im Department Oise. Nachdem der Gebäudekomplex über 200 Jahre eine Ruine war, erwarb es Napoleon Bonaparte im Jahr 1810, aber erst Louis-Napoleon Bonaparte gab 1857 den Auftrag zum Wiederaufbau.

Nach ca. 4 Std, inclusive Womo-Mittagessen fuhren wir weiter gen Westen. Eigentlich wollten wir nun nach Paris. Nach langer Recherche hatte ich zwar eine Übernachtungsmöglichkeit gefunden, aber zugleich auch viele warnende Hinweise bekommen diesen Platz lieber nicht zu nutzen. Also stand Paris  noch immer unter einem großen Fragezeichen. Die Bedenken siegten letztlich und wir ließen Paris doch sein und verschoben den zweiten Besuch auf die Zeit wenn es einen Campingplatz oder Stellplatz gibt. Das gute an der Sache war nur, dass wir nach den nun anstehenden 170 km früher auf dem geplanten Campingplatz in Freneuse ankamen. Der Platz direkt an der Seine liegend ist allerdings der Nennung auch nicht unbedingt würdig. Für die Nacht genügte er, mehr allerdings nicht.