Tag 10: von der Provence in das Languedoc-Roussillon

 

Narbonne war die erste römische Kolonie außerhalb Italiens. Sie wurde um 118 v. Chr. im damaligen Gallien als Colonia Narbo Martius errichtet. Durch Narbonne führte die Via Domitia, die erste Römerstraße in Gallien, deren Bau etwa in die Gründungszeit der Kolonie fällt und Italien mit den spanischen Kolonien verband. Bei Narbonne verband sich die Via Domitia mit der Via Aquitania, die über Toulouse und Bordeaux zum Atlantischen Ozean führte.

Später wurde die Provincia des südlichen Gallien als Gallia Narbonensis nach ihrer Hauptstadt benannt. Als Verwaltungssitz der römischen Provinz, so konnten Archäologen nachweisen, florierte Narbonne wirtschaftlich und beherbergte architektonische Meisterwerke. (Quelle Wikipedia)

Im Mittelalter wurde Narbonne vor allem als Heimat der Katharer bekannt. Von 1272 bis 1332 wurde in Narbonne die Kathedrale Saint-Just errichtet, die mit einer Chorhöhe von 41 Metern eine der höchsten Frankreichs ist.

Neben der Kathedrale besuchten wir die alte Markthalle und das Schloss von Narbonne.

 

Unweit von Narbonne findet man eine Ausgrabungsstätte, die sehr viel interessantes bietet. Angefangen von einer original Töpferei bis hin zu einem nachgestalteten Wohnhaus der Antike. In der Töpferei werden an speziellen Veranstaltungstagen in traditioneller Arbeitsweise Töpfe und Krüge bis hin zu Dachziegel produziert.

Und wieder fanden wir einen freundlichen Winzer und ja, wieder verirrte sich eine Kiste im Bauch des Autos.