Tag 21 u. 22: über Verdun und Fahr nach Hause

Die Tagesfahrkilometer werden mehr, ein deutliches Zeichen das es langsam aber sicher gen Heimat geht. Deshalb sind heute auch gar keine Besichtigungspausen geplant. Wir nutzen wie immer die großen "N" Straßen, fahren somit recht geruhsam und sehen auch immer noch etwas von der jeweiligen Gegend. Da wir nun schon die Gepflogenheiten der Fischzuchtanlagen kannten, hatten wir uns vorgenommen den heutigen Zielort nochmals ausgiebig zur Erholung zu nutzen. Erholung heißt hierbei, ran an die Angel.

             der Eine ködert auf (für alle)                                                      die Andere fängt sogar was

            sie fängt eigentlich immer was                                                                Fangerfolge

 

Hier in der Auberge de la Peche a la Truite ließen wir den Abend und den Urlaub auf französischem Gebiet mit einer leckeren Forelle ausklingen.

 

 

 

 

 

Am nächsten Morgen blieb die Hektik auch außen vor. Nach einem gemütlichen Frühstück ging es zunächst mal nur 22 km bis nach Verdun. Die Stadt mit der traurigen Geschichte um die Schlacht von Verdun 1916. 

Das Denkmal für die Gefallenen erinnert an diese verheerende Schlacht. Unergründlich ist das Leid dieser Kriegstage. Die Hölle von Verdun begann am 21. Februar 1916 um 7.15 Uhr mit neunstündigem Artillerie-Trommelfeuer aus 400 deutschen Batterien. Die Schlacht währte 300 Tage und ergab einen taktisch-moralischen Sieger. Frankreich verhinderte den deutschen Durchbruch nach Verdun und gen Paris. 162.000 Franzosen und 143.000 Deutsche verloren ihr Leben.

Mit der Kathedrale Notre Dame hat Verdun aber auch noch ein wunderschönes Gotteshaus zu bieten. Sie ist seit dem 4. JH Bischofssitz und wurde im 1. WK viermal getroffen und danach erneut wieder aufgebaut.

                               ein Rosenblick                                                                  das Stadttor

                                                                       der letzte Blick an die Maas

Nachdem wir Verdun nun verlassen haben liegen knappe 500km vor uns. In Deutschland ging es natürlich dann auch wieder auf die Autobahn.. Der letzte Zwischenstopp sollte dann wieder einmal in Fahr/Volkach liegen. Natürlich gab es dort zum Urlaubsabschluss in einer uns gut bekannten Straußenwirtschaft einen guten fränkischen Müller-Thurgau, bevor es dann am nächsten Morgen die letzten 250km bis nach Hause ging.

Damit gehen erneut schöne 3 Wochen zu Ende und wir wissen schon heute, Frankreich wird uns wiedersehen.