Tag 14: aus dem Lot-et-Garonne in  die Dordogne

Heut standen insgesamt nur 120 km im Fahrplan, also konnten wir den Tagesstart in aller Ruhe angehen. 

Nach nur 88km konnten wir das heutige Besichtigungsziel, das Chateau de Bonaquil, schon erkennen. Das Château de Bonaguil zu den schönsten Festungen Frankreichs und gilt als Juwel der mittelalterlichen Militärarchitektur. Die Anfänge der Burg liegen im 13. Jahrhundert und werden Arnaud La Tour de Fumel zugeschrieben.

Zu Beginn des 16. Jahrhunderts ließ Baron Bérenger von Roquefeuil die Anlage so umbauen und vergrößern, dass sie zum Meisterwerk der Abschreckung für Angreifer wurde. Offenbar hat es gewirkt. Denn die Burg wurde niemals angegriffen. Trotzdem wurde sie mehrfach niedergebrannt und verlassen. Sie blieb aber immer im Besitz der Familie Fumel.

Heute gibt es in der Burg einen nummerierten Rundgang. Wer diesem folgt, kommt auf so ziemlich jeden Turm der Anlage, in reich dekorierte Räume und in die unterirdischen Grotten. Daneben bietet die Panoramaterrasse des Bergfrieds eine wunderschöne Aussicht.

 

                                           die Turmruinen der Burg

Nach der ausführlichen Besichtigung und einem leichten Mittagessen am Wohnmobil machten wir einen weiteren Abstecher in das kleine Dörfchen Beynac-et-Cazenac . Es breitet sich am Rande des Flusses auf den felsigen Terrassen unterhalb einer 150 m hohen Steilwand aus.

Ein gemütlicher Dorfrundgang bot uns die gewohnten, für uns immer wieder schön anmutenden Häuser und einige schöne Blicke in das Tal der Dordogne. Danach fuhren wir in aller Gemütlichkeit durch die schönen Dörfer, entlang der Weinfelder bis zu unserem heutigen Tagesziel Belves.  Joelle u. Thierry Bauchet von der Ferme de La Peyruche waren wieder tolle Gastgeber. Der Stellplatz bot uns Schatten und wieder viel Ruhe. Am Abend wurde der Grill angeworfen, ein Fläschchen geöffnet und somit fand wieder ein schöner Tag sein Ende.