Tag 10: weiter geht's in den Süden bis zu den Pyrenäen 

Die Nacht war wieder einmal sehr angenehm, so das wir am Morgen in aller Ruhe in Richtung Minerve, der "Hauptstadt" des Anbaugebiets Minervois. Dieses Weinanbaugebiet im Languedoc-Roussillon gibt es bereits seit römischer bzw. gallorömischer Zeit. Damals gehörte das Gebiet zur römischen Provinz Gallia Narbonensis und es wurde bereits Weinbau betrieben. Das Minervois gilt somit als eines der ältesten Weinbaugebiete Frankreichs. Auf der Fahrt durchs Minervois bieten sich immer wieder herrliche Ausblicke. Das kleine Dorf ist absolut sehenswert, zwischen Tälern auf einem Fels gelegen. Am Vormittag war hier noch totale Ruhe angesagt. Im wahrsten Sinne des Wortes, die Ruhe vor dem großen Sturm, denn bald werden hier die Touristenströme einfliegen und dann ist es vorbei mit der Ruhe. Somit hatten wir noch genug Zeit, dass Dorf fast allein zu besichtigen.

               Blick ins Minervois                                                                 das Tal vor Minerve

           die Brücke nach Minerve                                                             der Kameramann

                                                              Dorfimpressionen

 

 

 

 

Eines der vielen originellen Schilder an Restaurants und Geschäften.

 

 

 

 

 

 

Weinreben im Minervois

Foix liegt im Ausgang des einstigen Gletschertals der Ariège in den Pyrenäen. Die Burg Foix ist die Ruine einer mittelalterlichen Felsenburganlage, die erstmal 987 erwähnt wurde.

Das Nationalgericht im Südwesten Frankreichs wird hier in der Gegend überall hergestellt. Dicke, weiße Bohnen, eine kräftige, fettige Wurst, Gänse -u. Schweinefleisch und richtig viel Knoblauch lange geköchelt ergibt ein Cassoulet und genau das haben wir hier mehrheitlich eingekauft. Diese Spezialität kannten wir bereits von zu Hause und deshalb musste dieser Einkaufsstopp einfach sein.

 

 

Eine hübsche und echt alt anmutende Auberge  am Fuße der Pyrenäen.

 

 

 

 

 

Hinter jeder geöffneten Autotür ist sofort auch ein Paparazzi.

 

Wir fuhren noch weiter bis Lordes und standen dort auf einem normalen Stellplatz.