Au revoir Languedoc-Roussillon, bonjour Provence. So hätte wohl das Tagesmotto für heute gehießen, hätten wir eins gehabt. Unsere Fahrt führte uns in das Zentrum des französischen Olivenanbaus. Nyons bietet dabei den zentralen Mittelpunkt. Neben dem Olivenanbau ist das  Klima auch ideal für den Wein -u. Obstanbau. Nyons selbst nutzten wir für einen Vormittagsspaziergang. Erstes Ziel allerdings war ein kleines Dorf welches gerade für sein Olivenöl sehr bekannt ist. Bereits im Vorfeld hatte ich mir eine sehr alte Ölmühle zum zwecke der Besichtigung und zum Öl kaufen herausgesucht.

Mirabel-aux-Baronnies liegt auf einen kleinen Hügel, hatte einst ein Schloss welches aber in Mitte des 17 Jh. abgerissen wurde. Die heutige Kirche wurde nur wenige Jahre später aus Angst vor der Pest, aus den Steinen der alten Kapelle und des Schlosses neu erbaut. Ein Rundgang durchs Dorf ist wie ein Rundgang durch die Geschichte einer Region.

Die alte Ölmühle "Le Vieux Moulin" fanden wir nach nur wenigen Minuten der Suche. Die Tochter des Inhabers erklärte uns, dass es nur jetzt wie ein Museum und Verkaufsraum hier so aussieht. In der Zeit der Olivenernte und der sich anschließenden Zeit der Pressung verwandelt sich dieser Rum in eine Ölmühle wie zu Großvaters Zeiten.

Nur 45 km weiter südlich gelegen befindet sich einer der berühmtesten französischen Weinorte. Die Weine von Chateauneuf de Pape sind nicht nur die Besten der Provence sondern mit ganz Frankreichs. Das Chateau de la Gardine suchten wir ganz gezielt, allerdings nur um es uns mal anzusehen, da wir mal Weine davon hatten (Gewinn) und uns die Preise bekannt waren. Gesucht, gefunden und uns auch hinein getraut, denn das Chateau hatte schon von außen etwas besonderes. Wie vermutet war es dann auch innen, ein Probierraum vom aller edelsten. Nach dem kurzen Studium der Preisliste verblassten wir förmlich, so dass wir den Aufenthalt auch schnell wieder beendeten. Interessant war es dennoch ein solches Haus mal besucht zu haben.

Das ist die Anfahrt zu unserem heutigen Stellplatz. Etwas am Rand von Chateauneuf de Pape liegt das Chateau Maucoil welches wir uns in unserem Verzeichnis aussuchten. Schon die Zufahrt ließ uns ahnen, dass auch dieses Gut nichts alltägliches sei. Egal, wir fuhren durch ein großes geöffnetes Eisentor, fanden die gut ausgeschilderten Stellplätze und machten dann gleich mal einen kleinen Spaziergang im Anwesen auch um uns anzumelden.

 

 

 

 

 

 

 

 

Angekommen, ausruhen, Umfeld genießen. 

 

 

 

 

Eine kleine Gutsimpression.

 

 

 

 

Der Blick vom Stellplatz auf die Weinfelder davor.

 

 

 

Das war die Abendstimmung im Chateau. Außerdem ging Punkt 22:00 Uhr das Tor automatisch zu, das Licht löschte sich dann eine Stunde später.