Nachdem wir Gestern viel von der Landschaft gesehen haben, werden wir uns heute mal wieder den Klöstern des Landes widmen. Für den Tag waren insgesamt nur 175km auf dem Fahrplan, also konnten wir wieder einen geruhsamen Tag entgegen gehen. Also nahmen wir uns auch wieder einmal Zeit mit dem Frühstück und rauschten so gegen 10:00 Uhr los. Das erste Ziel ist die Zisterzienserabtei von Fontfroide. Die Abtei liegt in einem herrlichen Tal südwestlich von Narbonne. Narbonne haben wir übrigens auf Empfehlung einfach liegen gelassen.

Die Abtei war eine der bedeutendsten der Zisterzienser im Languedoc. Vor allem im Kampf gegen die Katharer spielte die Abtei eine große Rolle. Bei der Besichtigung kommt man in eine einfache romanische Kirche, aus dem 12. Jh. Neben der Kirche gibt es einen beachtlichen Kreuzgang, die Speise -u. Schlafsäle sowie den Kapitelsaal. Aber auch das Außengelände, mit den dahinter liegenden Bergen und den Lavendelanpflanzungen im Hof bieten schöne Eindrücke. Der ehemalige Schafstall wurde übrigens zum Restaurant umgestaltet. Für uns war es aber noch zu zeitig um es zu testen.

Auf der Weiterfahrt bietet sich natürlich auch immer wieder ein herrlicher Blick in die Gegend. Somit heißt es ab und an kurz anhalten, gucken und filmen.

 

 

Der nächste Besichtigungszielort liegt am Eingang einer Schlucht. Das Dorf Saint-Guilhem-le-Dessert liegt 45 km nordwestlich von Montpellier. Das Auto mussten  wir unten stehen lassen und es ging zu Fuß zum Dorf. Als man dann oben war, wusste man auch warum. Das Dorf selbst gruppiert sich um die Abtei Gellone herum, denn sie ist der eigentliche Grund

für die Existenz des Dorfes. Die Abtei ist heute eine wichtige Zwischenstation auf dem Jakobsweg.

Platz jedenfalls für die Autos der ganzen Touristen, die sich hier tummeln, gibt es hier oben nicht, weshalb das parken am Fuße der Schlucht völlig  in Ordnung war.

 

 

Nach einigen weiteren Kilometern kahmen wir erneut an einem France-Passion Stellplatz. Die Domaine de Blancardy ist ein altes umgebautes kleines Schloss in Moules et Baucels. Heute bieten die Besitzer Hotelzimmer im Schloss, Ferienwohnungen in einer kleinen Art Feriensiedlung, einen eigenen Pool  und für unsereins Wohnmobilstellplätze. Dazu kommt, dass all das auch noch zu einem Weingut gehört. Wein liesen wir diesmal sein, dafür gönnten wir uns im gemütlichen Schlosshof ein Abendessen des angeschlossenen Restaurantes.