Am Morgen war von dem abentlichem Gewitterguss nichts mehr zu spüren oder zu sehen. Für uns ging es heute wieder etwas südlicher in das Languedoc. Ein Teil hiervon ist wiederum das Corbieres, ein uns wiederum sehr gut bekanntes Weinbaugebiet. Wir fahren zu einem ganz besonderen Weinbaumuseum.

In Portel-des-Corbières findet man das Terra Vinea. Es handelt sich hierbei um ein Weinbaumuseum der besonderen Art.

Das Massiv des Corbiers bietet schon seit ewiger Zeit Lagerräume für die Corbiers-Weine. Mit einer geführten Tour lernt man von der Antike bis Heute den Weinbau der Region kennen. Den Anfang macht eine visionelle Erklärung per Video. Selbst wenn man dem französischen nicht Herr ist, kann man sich denken um was es geht. Im Berg sieht man neben den Museumsartikeln auch endlose Barriquefässer zur Weinreifung und Lagerung.

Die Besichtigung war wirklich ein Höhepunkt, denn von all den bisher besuchten Weinmuseen war dies wirklich etwas besonderes.

Im Anschluss fuhren wir durch die raue Natur des Languedoc-Rousillon, die dennoch etwas wunderschönes an sich hat.

Wir fuhren dann entlang der Mittelmeerküste in Richtung Narbonne.

 

In Villeseque des Corbieres fuhren wir zum Chateau Gleon, unserem Stellplatz für den heutigen Tag. Wir hatten hier auch eine Weinprobe geplant, auf die mussten wir allerdings verzichten, da die Hausherren leider nicht anwesend waren. Somit war es eben ein schöner Spätnachmittag in der prallen Sonne. Die angegebenen Stellplätze befanden sich ohnehin außerhalb des Grundstückes.