So, wir verlassen den Platz der Forellenzuchtanlage wieder. Nur wenige Kilometer weiter hatten wir ja Gestern schon eine Besichtigung geplant.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In Granges Narboz befindet sich eine ganz besondere Käserei. Wenn man den Namen liest, könnte man denken sie gehört dem kleinen Marcel (Marcel Petite). Weit gefehlt, denn Marcel steht für den dortigen Landkreis und Petit ist nun mal einfach nur klein, was sich auch wiederum nur auf die größe des Landkreises bezieht.

 

 

Das ist er, der Eingang in die Käserei. Hier im ehemaligen Fort St. Antoine wurde ein Reifekeller mit hochmoderner Technologie eingebaut. Eine ausführliche Führung mit Verkostung und natürlich Einkaufsmöglichkeit bot eine umfassende Information. 

 

Nach der ausgiebigen Besichtigung fuhren wir weiter in Richtung Elsas und damit schon wieder weit an die deutsche Grenze.

Zunächst machten wir aber hier an diesem gemütlichen Ort erst einmal ausführlich Mittagspause.

Ziel für die heutige Übernachtung war die Auberge du Ried in Luttenbach Pres Munster. Den Gasthof zu finden war wieder mal gar nicht so einfach. Wir hatten ja aber eine gute Beschreibung und wussten dass es eine lange Bergauffahrt durch den Wald wird, also ließen wir uns nicht beirren und schließlich tauchte die Auberge auch auf. Gleich nebenan waren die Stellplätze ausgeschildert. Der kleine Ort Munster ist auch gleichzeitig Namensgeber für einen sehr bekannten Käse dieser Region. Genau wegen diesem Käse hatten wir den Stellplatz ausgesucht. Also statteten wir dem urigen Gasthof am Abend einen Besuch ab. Wir genossen eine Käseplatte, was zugleich auch wie eine Käseprobe war und uns somit auch die Auswahl zum Käsekauf vereinfachte.

Wir schreiben nun schon den 06.07. und verlassen unseren nächtlichen Parkplatz.

Von der Sache her hätten wir nun bis nach Hause durchfahren können, so wie es eigentlich geplant war. Allerdings hatten sich die letzten Tage doch etwas anders als vorher geplant abgespielt, wodurch wir nun einen Tag Reserve hatten. Wir entschlossen uns deshalb kurzfristig nur bis Fahr zu fahren. Fahr ist ein kleines Dorf in der Nähe von Volkach wo wir schon seit Jahren in einem Weingut gute Müller-Thurgau Weine kauften. Am nächsten Tag ging es dann die letzten 250 Km bis nach Hause und wir hatten wieder 3 schöne Wochen Frankreich hinter uns und waren uns sofort im klaren, wir kommen erneut wieder.