2006 war das Jahr, als wir uns erstmals nach Frankreich wagten. Geschichten von unfreundlichen Franzosen und riesen Problemen wenn man die Sprache nicht beherrscht ließen uns vorher immer wieder Abstand davon nehmen. Nehmen wir es vorweg, all das traf nicht zu. Wir trafen gastfreundliche Franzosen, fantastische Städte, Berge und wunderschöne kleine alte Städte.

 

Zum Zeitpunkt der Reise hatte von uns noch keiner daran gedacht mal einen Reisebericht darüber zu schreiben. Der Fokus für die eigene Archivierung lag seit einigen Jahren auf der Erstellung eines Videofilmes. Fotos wurden somit mehr oder weniger als Nebenproduckt gemacht und nicht elektronisch abgespeichert, sondern es wurden Bilder für ein Album erstellt. Damit waren die Voraussetzung für die

 Erstellung eines Reiseberichtes nicht gerade die Besten. Um ein umfassendes Bild unserer Wohnmobiltouren abzugeben habe ich mich aber entschieden aus dem wenigen Material dennoch etwas zu machen, um speziell Frankreich auch insgesamt darzustellen.  

Wir starteten Ende Juni in das Abenteuer Frankreich. Natürlich wurden viele berühmte Sehenswürdigkeiten und Gegenden ausgesucht. Territorial hatten wir uns auf die nördliche Hälfte beschränkt. Um so viel wie möglich vom Land zu sehen hatten wir Autobahnen wieder gänzlich aus unserer Straßennutzung gestrichen. In obiger Übersicht ist die rekonstruierte Tour mit einigen der Zielpunkte abgebildet, so dass ein grobes Bild der Tour erkennbar ist.

Die Anreise erfolgte somit quer durch Deutschland und Holland bis an die Belgische Küste. Von dort aus nach Calais und den ersten kleineren Orte entlang der Küste. Unser erster Standort war dann auch recht idyllisch hinter den Dünen und der Abend bescherte uns einen traumhaften Sonnenuntergang über der Straße von Dover.

Über die Hafenstadt Boulogne-sur-Mer fuhren wir weiter die Küste entlang und erreichten planmäßig unser erstes Ziel, welches wir bei "France-Passion" gefunden hatten. Wir hatten ja mit diesem Verzeichnis bisher noch keinerlei Erfahrung. Hier wurde uns vom Wirt der Auberge ein Platz direkt neben selbiger zugewiesen. Der Landgasthof selbst lud ein zu einem typischen Essen der Küste. Wir nahmen die freundliche Einladung an und bestellten zum ersten Mal etwas in einem französischem Restourant. Für mich war es die erste Platte mit Meeresfrüchten. Ich fand die Platte mit verschiedenen Schnecken, Krabben, Garnelen und Hummer so fantastisch, dass ich in den folgenden Jahren immer wieder welche gegessen habe, wenn ich sie bekommen habe.

Am nächsten Tag nahmen wir erst mal wieder Abschied von der Küste und fuhren nach Versailles. Im Vorfeld der Reise hatte ich vergebens versucht in Paris einen Stellplatz oder Campingplatz zu finden. Da Versailles ohnehin auch mit auf dem Plan stand, hatten wir uns für den Campingplatz dort entschieden, so dass wir zunächst dem Schloss und seinem Garten einen Besuch abstatten konnten. Zugleich hatten wir einen guten Ausgangspunkt für Paris. Nach Ankunft am Vormittag wollten wir auch gleich noch ins Schloss, welches Montags aber geschlossen hat. Also besuchten wir ausschließlich den Park und am kommenden Tag das Schloss Ludwig XVI.

 

 

 

Mit dem Zug in die Weltmetropole und das ohne französisch Kenntnisse. Um es vorweg zu nehmen, es funktionierte. Die so "unfreundlichen" Franzosen halfen uns in den richtigen Zug und der weithin sichtbare Eifelturm signalisierte uns, hier müsst ihr raus, wenn ihr mich und vieles mehr besichtigen wollt. Also taten wir, wie uns gehießen wurde. Die Temperaturen begannen sich im übrigen so langsam nach oben zu schaukeln. Wir begannen also, mit Karte und Stadtführer bewaffnet, unsere Pariserkundung. Wir ließen fast nichts aus, um später festzustellen das wir sehr wohl viel ausgelassen hatten, auch der Temperatur und der Zeit geschuldet. Jedenfalls waren wir am Ende froh wieder auf unserem Campingplatz zu sein. Unseren Streifzug durch die französische Hauptstadt, oder besser deren Zentrum zeigen wir in einigen Bildern.

Bevor wir am nächsten Tag weiter fuhren erholten wir uns am Abend noch ausführlich. Allerdings ging der Erholung noch ein kleiner Schreck voraus, denn unsere Mutter zog es vor ihren Campingstuhl zu liquidieren und sich somit auf den Hosenboden zu setzen. Ein schönes Fläschel Wein lies den Abend aber dann noch angenehm werden.

Früh ging es gegen 08:00 Uhr dann weiter, in Saint Germain Montgommery im Calvados bezogen wir bei einem Obstbauer und Calvados Produzenten unseren Stellplatz. Der Inhaber hat für seine Wohnmobilgäste drei wunderschöne Stellplätze angelegt. Bevor wir uns am Abend seinen Köstlichkeiten widmeten fuhren wir auf Empfehlung nach Camembert, besuchten dort eine örtliche Käserei mit einem kleinen Käsemuseum und kauften natürlich einiges an Camembert Käse für den Verbrauch der nächsten Tage. 

Käsemuseum

 

 

 

 

Nach Rückkehr hatte sich auch das Gewitter verzogen und wir machten eine schöne Probe mit Calvados und Cidre. Je 2 Flaschen wanderten in den Bauch unseres Womos und mit einem gut gekühlten Cidre auf dem Tisch konnte wieder ein gemütlicher Abend im Grünen zu Ende gehen.

Nach dem kulinarischen Zwischenausflug fuhren wir weiter zum nächsten Höhepunkt weiter gefahren. Die zum Weltkulturerbe zählende Abtei Mont Saint-Michel befindet sich auf ihrer eigenen Insel. Die Gemeinde besteht seit 708 auf der felsigen Insel Mont Saint-Michel in der Bucht des Mont-Saint-Michel im Wattenmeer der Normandie. Wenn man sie zum ersten mal aus der Ferne sieht ist man schon ergriffen und um so näher man heran kommt um so faszinierender wird sie. Natürlich ist Saint-Michel touristisch voll erschlossen und entsprechend besucht. Wir ordneten uns in dem damals auf der Landzunge befindlichen riesigen Wohnmobilstellplatz ein und machten uns natürlich auf den Weg zur Erkundung. Die Abtei besichtigten wir mit einer deutschen Führung (für 5 Pers.) und das am Fuße gelegene gleichnamige Dorf individuell. Am Abend bot sich dann noch ein wunderschönes Bild vom Parkplatz, als die Abtei im Licht der Scheinwerfer erstrahlte.

Am nächsten Morgen starteten wir dann weiter entlang der Atlantikküste. Der Mont Saint-Michel, der 708 zu Ehren von Erzengel Michael erbaut wurde, war wirklich echt sehenswert, dennoch wartete noch viel interessantes am Meer. Der Atlantik ist wahrlich kein Kuschelmeer, trotzdem findet man auch schöne ruhige Buchten. Wir machten kurz nochmal am Golf von Saint-Michel Pause um so die Natur nochmals zu genießen und auf die Abtei zurück zu blicken.

 

 

Nach Übernachtung auf einem wieder schönen Bauerngut hatten wir eins der schönsten Dörfer Frankreichs auf der Besuchsliste. Und Fourgeres hielt was es versprach. Egal ob im altehrwürdigen Ort, dem Schloß und seinem Garten, es war einfach nur herrlich anzusehen. Wir genossen den Ort förmlich, kauften noch ein Baguette und fuhren weiter zu unserem heutigen "France Passion" Standort.

Auf dem Hof angekommen, den Platz auf einer großen Wiese bezogen, schafften wir es gerade noch alles wieder ins Auto zu bringen bis ein mörderisches Gewitter nieder ging. Uns blieb nur abzuwarten, bis sich Blitz und Donner wieder verzogen hatten. Auf Grund des nun tiefen Rasens war an draußen sitzen nun nicht mehr zu denken.

Nicht nur am Abend hatte sich das Wetter wieder beruhigt, auch am nächsten Tag konnten wir schon am Morgen mal wieder eine aufgehende Sonne sehen und unser Frühstück nach außen verlegen. Wenn man zum ersten Mal dieses schöne Land bereist und sich natürlich die, oder besser einige der besuchenswertesten  Höhepunkte als Ziel gesetzt hat, darf die Loire mit ihren endlos scheinenden vielen Schlössern natürlich nicht fehlen. Wieder konnten wir das Gebiet natürlich nur anreisen. Aber sind wir doch mal ehrlich, wie kann es auch sein, schließlich war diese Reise doch auch nur eine Frankreich Schnupperreise, wie sich später heraus stellen sollte. Das wir uns in den 3 Wochen förmlich in das Land  verlieben sollten hatte zu diesem Zeitpunkt ja niemand gedacht.

 

 

 

 

 

Eine ganz besondere Burg  sollte  gleich eine ganz Geschichtsträchtige werden. Auf der Burg Chinon.

fand am 09.03.1429  die Begegnung der Nationalheldin Jeanne d'Arc und Karl VII statt, wo sie ihn überzeugte und die Erlaubnis bekam in Orlean gegen die Engländer zu ziehen. Bis 1459 blieb der französische Königshof in Chinon.

 

 

Wir fuhren noch einige Kilometer die Loire entlang und konnten so einiges vom Flair dieser Region aufnehmen. Am frühen Nachmittag erreichten wir dann unsren heutigen Standort. Nur unweit der Loire in Bourgoel parkten wir uns ein. Ein Weingut was von Vater und Sohn betrieben wurde. Nach der üblichen Anmeldung bei unseren Gastgebern vereinbarten wir eine Weinprobe. An dieser Stelle sei mal vermerkt, dass keiner der Gastgeber uns seine Produkte anbot um etwas verkaufen zu wollen, nein danach muss man schon fragen und wenn es wie bei uns nur mit Händen und Füßen geht. Wir hatten es getan und fanden uns nach getaner Arbeit der Winzer in deren Weinkeller wieder. Man muss es erlebt haben, wie Franzosen und Deutsche mit einander "reden", über Wein reden, diesen probieren und am Ende beidseitig zufrieden waren, obwohl keiner den anderen verstanden hat. Wir hatten danach 18 Flaschen im Auto, sie hatten was verkauft und alle hatten einige Schluck vernascht, einfach nur herrlich. Die Sonderflasche, die es oben drauf gab, wurde natürlich noch am Abend bei angenehmen Temperaturen genossen, was willst Du eigentlich mehr. Für den kommenden Tag stand wieder ein Higleith der Reise an. Das Loireschloss von Chenonceau liegt zwar eigentlich ca. 12 km abseits der Loire an der Cher, gehört aber dennoch zu den Schlössern der Loire.

Nach diesem Traumschloß ging es zurück an die Loire und an deren Ufer weiter. Schon von weitem konnte man irgendwann das kleine Berg, - Käse - und Weindorf Sancerre sehen. Bergdorf natürlich nur, weil es in mitten des flachen Landes in Zentralfrankreich auf einen kleinen Hügel liegt, dafür aber majestätisch. Auf jeden Fall ist der Ort einen Besuch wert.

 

Hier standen wir dann am Abend. Wieder war es ein Weingut und wieder probierten wir den Wein und ja, wieder kauften wir welchen. Chavignol ist aber eigentlich mehr bekannt für seinen Ziegenkäse. Am Abend lernten wir die französischen Gepflogenheiten der Gastronomie richtig kennen. Obwohl das Wirtshaus erst 18:00 Uhr wieder öffnete, wurden wir zuvor eingelassen, bekamen erst mal aber nur Tisch und Stuhl. Dann vorzeitig (!) etwas zu trinken und Punkt 19:00 Uhr, nämlich zur Küchenöffnung bekamen wir auch die Karte. Das alles sehr freundlich aber bestimmend, damit darf man halt kein Problem haben und schon klappt es. Wir genossen die Küche, den Wein und die Gastfreundschaft und kamen am nächsten Morgen sogar nochmal wieder, aber diesmal ins Nachbarhaus um Ziegenkäse zu probieren und zu kaufen.

Am 12. Tag standen dann zunächst erst einmal einige Fahrkilometer an, bevor wir im Burgund angelangt sind. Das Ziel des Tages war Beaune, eine Stadt in der Nähe von Dijon, die nicht nur wie Dijon durch ihre Senfproduktion bekannt ist. Beaune ist ehr bekannt durch eine Einrichtung die sich inmitten der Stadt befindet.

Das Hotel Dieu hat allerdings nicht mit einem Hotel zu tun. Es ist ehr die Mutter der heutigen Krankenhäuser. Am Ende des Hundertjährigen Krieges war die Region derart geschunden und arm, es herrschte allerorts großes Leid und Krankheit. Um ihr eigenes Seelenheil bemüht, beschlossen Nicolas Rolin, Kanzler des burgundischen Herzogs Phillipp des Guten, und seine Frau Guigone de Salins, hier ein Hospital zu stiften. Aus diesem Armenhospital wurde ein Krankenhaus welches bis 1971 betrieben wurde. Man betrachtet das Hotel Dieu heute auch als den Ursprung der heutigen Krankenhäuser.

Ein Besuch dieses Teils des damaligen Klosterhospizes, es wurde von einem Nonnenorden betrieben, ist ein Mus für jeden Beaune Besucher. Neben dem großen Schafsaal gibt es weitere Räumlichkeiten zu sehen, eine perfekt eingerichtete Hospitalapotheke und als totaler Höhepunkt die Küche. Hier hat man das Gefühl das die Nonnen nur Pause machen, denn es qualmt sogar ein Topf und das Feuer unter dem Drehgrill lummert auch noch.

Da die Region zu einem der größten Weinbaugebiete Frankreichs gehört ist es natürlich auch ganz normal, das man sich mit eben diesem etwas befasst. Wir machten in Beaune diesmal keine Weinprobe sondern nutzten eine Geruchsprobe. Was ist das? So dachten auch wir, aber die konzentrierten Geruchsproben in den verschiedenen Glasflaschen verdeutlichten wirklich verschiedene Obstaromen, wie man sie sonst selten finden kann. Diese dann den entsprechenden Rebsorten zugeordnet, bringt einem für die zukünftigen eigenen Weinproben einiges an Weinverständnis. Nachdem wir Beaune noch etwas besichtigt hatten machten wir uns langsam wieder auf den Weg. Zunächst wurde "France Passion" wieder bemüht, wo wir nach einem Standort zum ausklingen des Tages und Übernachten suchten. In Auxey Duresses wurden wir fündig. Es war wieder eine echt gute Wahl, und was machten wir wieder, natürlich Wein probieren und kaufen.

Das Maconnais, welches sich südwestlich von Tournus erstreckt, trifft man auf einen Landstrich mit hübschen kleinen Dörfern und Weinbergen die in eine angenehme Hügellandschaft eingebunden sind.

Auf der Fahrt Richtung Cluny kamen wir auch durch Brancion.

 

 

Hier fühlt man sich wirklich in eine andere Zeit zurück versetzt. Kleine uralte Häuser, bewachsen und etwas wild aussehend, dafür aber urromantisch. Die alte, historische Kirche diente als Ausstellungshalle eines modernen Künstlers. Für mich bot sich jedenfalls viel filmenswertes.

Spontan statteten wir dem Chateau Cormatin einen kurzen Besuch ab. Bereits von der Ferne weckte das Objekt unser Interesse. Angelangt, war es kein Problem einen Parkplatz zu finden und nach wenigen Schritten wussten wir auch warum. Am Eingangstor versperrte uns eine große Kette den Zugang, das Schloss war leider geschlossen. So blieb uns nur etwas vom Zugangsgarten und dem Blick von der leichten Anhöhe zu genießen.

Danach ging es langsam weiter in die Berge. Die Fahrt führte uns in die französischen Alpen. Ziel war der Wintersport Chamonix. Auf dem Weg dorthin boten sich natürlich herrliche Blicke auf die langsam näher kommenden Felsmassive.

In Chamonix machten wir dann auf einen Campingplatz 3 Nächte halt. Wandern in die Berge stand für die Zeit an und wir hatten uns durchaus zwei ordentliche Touren ausgesucht. Der Weg zum Gletscher, dem "Meer de Glaas" , war recht anspruchsvoll. Der Ausblick dann entschädigte schon für die Strapazen. Am nächsten Tag zum Breven nutzten wir zunächst eine Seilbahn um dann den Rest zu Fuß zu gehen. Oben angelangt blickt man auf ein herrliches Panorama mit dem Monte Blanc als Höhepunkt. Im Tal, sprich auf unserem Campingplatz hatten wir dann auch einen Höhepunkt, denn wir hatten plötzlich keinen Tisch mehr. Unser schöner alter Campingtisch, noch aus DDR-Zeiten, hatte vermutlich noch jemanden gut gefallen und der dachte wohl, gut wenn er hier zwar am Auto steht aber keiner da ist, nehme ich ihn halt mit, und schwupps war er weg  und fand sich auch nicht wieder.

Nach drei Tagen fuhren wir dann weiter, natürlich nicht wegen des nun fehlenden Tisches, sondern weil es geplant war. Der Weg führte direkt Richtung  Alise-Sainte-Reine dem ehemaligen Alesia. Hier genau lag das Problem vor einigen Tagen, als wir den historischen Ort bereits suchten. Das etwas südlicher gelegene Annecy wurde uns statt Alesia dafür genannt. Und da es Alesia heute auch nicht mehr gibt, war die Verbindung zu Alise-Sainte-Reine einfach nicht herzustellen. Mobiles Internet statt uns damals auch noch nicht zur Verfügung, also suchten wir vergebens in der Region um Annecy.

 

 

So wurden vor Abfahrt nochmals alle möglichen Informationsmaterialien gewälzt, warum allerdings dieser Garagenplatz benutzt wurde entzieht sich im nachhinein meiner Erinnerung. Jedenfalls fanden wir heraus wo wir die Ausgrabungsstätten und das Monument des großen gallischen Heeresführer Vercingetorix.

 

 

 

 

 

 

 

 

Wegen seiner "Streiche" fühlte sich Anfang 52 v.Ch. sogar Caesar genötigt persönlich gegen die Gallier zu ziehen.

Nach der Besichtigung des Ausgrabungsgebietes der letzten großen Schlacht der Gallier bot uns wieder einmal ein Winzer Platz für die Nacht.

Am nächsten Tag stand die Abbay de Fontenay auf dem Besichtigungsplan. Sie ist eine der bedeutendsten im Burgund. Um 1118 wurde die Zisterzienserabtei gegründet und wer sich für eine Besichtigung entscheidet sollte hierfür schon einige Zeit mitbringen.

Für die Übernachtung fuhren wir dann noch bis in die Champagne. Nun ist Sekt nicht gerade unseres, außerdem war unser Womo auch schon ganz schön weinlastig, also verzichteten wir diesmal auf Probe und Kauf. Für das Abendessen bot uns der Wettergott noch richtig schönes Wetter. Am Abend verdunkelte sich der Himmel aber deutlich und wir durften wieder einmal ein kräftiges Gewitter erleben.

Wieder war am nächsten Morgen der Spuk vorbei und wir hatten für unsere Heimfahrt sehr angenehmes Reisewetter.

Das war er dann also, unser erster Frankreichurlaub per Wohnmobil. Wir waren begeistert und wussten zu diesem Zeitpunkt noch nicht, dass uns das Land infiziert hatte. Wir jedenfalls waren begeistert und der entstandene Videofilm wird auch in der Zukunft noch das eine oder Mal laufen.