Tag 9: Friedeburg - Emden

Montag 20.06.

 

Wie immer starteten wir gegen 09:00 Uhr in den nächsten Tag. Heute standen insgesamt nur 105 km auf dem Plan. Das erste Ziel war Neuhardlingersiel. Das kleine Nordseeheilbad lockte uns mit seinem typischen nordischen Kleinstadtflair. 

Wieder einmal hatten wir uns richtig entschieden, auch wenn es wieder einmal anfing leicht zu regnen. Dieser jedoch legte sich ganz schnell wieder und es kamen am Himmel sogar kleine blaue Flecken zum Vorschein. Für uns immerhin so schön, dass wir uns sogar in einem örtlichen Kaffee etwas zum 2. Frühstück holten und dies an einem der gemütlichen kleinen Außentische genossen.

 

 

 

 

Nächstes Ziel war eine Kutterfahrt zu den Seehundbänken. Vor dem Schifferhaus, wo wir diese buchten steht dieser alte Anker als Seefahrtsdenkmal. Pünktlich wie die Maurer kam unser Kutter und es ging hinaus in die große weite Welt der Seefahrer. Quatsch, es ging nur bis zu den genannten Seehundbänken und wir sollten vermutlich unbedingt etwas von der Härte der Seefahrt mitbekommen. So schlossen sich pünktlich die Wolken wieder und der Himmel öffnete sich zur Dauerdusche.

Egal wie das Wetter war, die Fahrt an sich war interessant. Der Skipper machte die Gäste kurz mit der üblichen Krabbenfangmethode vertraut und informierte auch das dieser Job wohl kaum noch eine Zukunft haben wird. Wie versprochen wusste er auch ganz genau wo sich die lieben Tierchen im Wasser tummeln. Seehunde und schon schnurrten die Kameras und klickten die Außlöser, natürlich auch bei mir.

Als wir den Heimathafen wieder erreicht hatten kauften wir uns noch zwei "Ebbe und Flut" Tassen für "Mama und Papa", so stand es zumindest darauf. Dann ging es schnell wieder ins trockene Womo und wir fuhren direkt weiter bis Emden. Hier angekommen bezogen wir einen Platz am Eisenbahndock, ein offizieller Stellplatz der Stadt der sehr schön gelegen ist.