Tag 8: Cuxhaven - Friedeburg

Sonntag 19.06.

 

Wir wollten Cuxhaven nicht verlassen ohne endlich Nordseekrabben bekommen zu haben. So dachten wir, aber wir wurden je enttäuscht. Als wir los fuhren machten wir schnell noch mal im Hafen der Krabbenkutter halt. Krabben allerdings waren eine Fehlanzeige. Nach Auskunft einer Verkäuferin sind die Krabben derzeit einfach zu teuer und so werden sie nicht eingekauft, weil sie die Krabben zu diesen Preisen ihren Kunden nicht anbieten wollen. Gut, nun konnten wir es auch nicht ändern und mussten verzichten. Also fuhren weiter nach Bremerhafen. Angekommen besuchten wir noch am Vormittag den "Fischbahnhof". In diesem Verkaufsviertel liegen auch einige Museumsschiffe. Also besuchten wir kurzerhand mal einen der letzten Hochseetrawler. Die "Gera" ist das einzige Museumsschiff dieser Art was existiert.

Wenn das was man dort sieht sogar meine Frau interessant fand, die sich eigentlich für diese Art Technik wahrlich nicht interessiert, muss die Ausstellung und wirklich interessant sein. So wie hier die schwere Arbeit der Hochseefischer gezeigt und erklärt wird, bekommt man Hochachtung vor deren Arbeit.

Der sogenannte "Fischbahnhof" war danach unser Ziel. Eine Reihe von Fischverkaufshütten, rustikal gebaut, gebart mit den typischen Souvenirhütten und Gaststätten sind hier aneinander gebaut. Bei Fiedlers Fischbraterei fanden wir zu unserer Überraschung auch noch was ganz besonderes. "Fiedler Pils" aus dem Erzgebirge gab es bei "Fischfiedler" an der Nordsee - herrlich.

Nach dem wir uns noch eine Fischsemmel gegönnt hatten fuhren wir weiter in die Stadt. Dort stand das "Klimahaus" auf der Besuchsliste. Was stellt man sich darunter vor, eigentlich nichts. Was erlebt man dann, den blanken Wahnsinn. Auf dem 8. östlichen Breitengrad bewegt man sich hier einmal um den ganzen Erdball. Durch die verschiedensten Klimazonen erlebt man am eigenen Leib das Leben der Menschen rund um die Erde.

Das Übernachtungsziel für die kommende Nacht fanden wir wieder im Verzeichnis von "Landvergnügen". An dem Amidala Alpaca-Zuchthof  in Friedeburg fanden wir unseren Stellplatz. Die Tiere waren sehr zutraulich, was diese hinter dem Zaun vermutlich von uns auch dachten. Wir hatten ein interessantes Gespräch mit der Inhaberin, dabei erfuhren wir einiges zur Zucht aber auch zur Wolle und deren Nutzung.