Tag 7: Cuxhaven/Altenbruch - Cuxhaven

Samstag 18.06.17

 

Nach einem sehr gemütlichen Frühstück machten wir uns auf den kurzen Weg bis zum Stellplatz in Cuxhaven. Der Stellplatz am Fährhafen ist nun nicht der schönste, aber wer wie wir ohnehin nur über Nacht sicher stehen will, dem genügt dieser Platz. Zum Schiffe beobachten ist er trotz alledem nicht zu verachten und so lange man Glück hat und in der ersten Reihe stehen kann, der kann sich auch noch seinen Stuhl vors Womo stellen und schon geht's es wieder.

 

Wir machten uns auf den Weg in die Hafenstadt, an der "Alten Liebe" fanden wir die älteste Fischgaststätte von Cuxhaven. Wir bekamen einen Traum von Flunder serviert, womit der Tag schon einen richtigen Sinn hatte.

Nach dem Essen fuhren wir mit dem Stadtbus in den Ortsteil Dünen, wo wir uns für eine besondere Art der Wattbesichtigung. Heißt, wir erwarben Karten für eine Überfahrt mit dem Postwagen auf die Insel Neuwerk. Den Kern bildet der Leuchtturm und die dem "Postwagentourismus" untergeordneten wenigen Häuser. Wenn man auch schnell spürt, das es hier nur um touristische "Ausbeute" geht, muss man eine solche Fahrt mal mitgemacht haben. Das Spiel von Ebbe und Flut, sowie dem richtigen Zeitpunkt des passierens des Watts  macht das Unternehmen interessant und auch etwas wagemutig. Da die Fahrt für uns länger dauerte als gedacht (!) und die Dunkelheit schon im Anmarsch war zogen wir es vor, von Dünen mit dem Taxi zurück zu fahren. Das Wetter gönnte uns am Abend sogar noch einige schöne Ausblicke auf vorbei fahrende Schiffe.