Tage 19 u.20: Wickerode - Rudolstadt

Donnerstag/Freitag 30.06./01.07.16

 

Langsam  geht unsere diesjährige Tour dem Ende entgegen. Auf der Fahrt Richtung Rudolstadt statteten wir dem thüringischen, Freiluftmuseum Hohenfelden einen Besuch ab. Natürlich bot sich hier nicht unbedingt etwas neues, aber interessant sind die alten Bauernhäuser immer wieder. Nach dem Rundgang setzten wir unsere Fahrt fort in Richtung Rudolstadt.

Ich suchte in Rudolstadt einen Stellplatz und freute mich dass gleich am Ortseingang eine Stellplatzschild stand. Gefunden allerdings habe ich ihn nicht, denn plötzlich hörte die Ausschilderung auf. Zum stehen kamen wir letztlich auf einen großen Platz direkt an der Saale. Hier fand demnächst eine großes Folkfestival statt und er wurde bereits entsprechend belegt. Ich habe gefragt, ob dies ein offizieller Stellplatz wäre, worauf die Auskunft war, "wie lange willst Du den stehen, zwei Nächte, stell Dich hin". Gehört, getan und es erwies sich nicht als Fehler. Am Abend machten wir noch eine Zentrumsbesichtigung und am nächsten Tag besuchten wir die Heidecksburg.

Das Schloss selbst ist mit seinen Zimmern und Sälen natürlich schon die Besichtigung wert. Wenn man so viele Schlösser schon gesehen hat wie wir, darunter  auch mit die schönsten der Loire, der kann sich schon mal ein kleines Urteil bilden und das fällt im Fall Heidecksburg nur positiv aus.

Im Untergeschoß fand zur gleichen Zeit eine Dauersonderausstellung statt und die hatte es wahrlich in sich. Rococo en Miniature, eine Traumwelt zweier alter Herren, die all das selbst bauten. Für diese Schlösser, Häuser und und........... braucht man Zeit. Wir jedenfalls sind maßlos begeistert von den veränderten Halma-Männchen. Mit einigen Bildern aus dieser Ausstellung ging dann auch unser diesjähriger Urlaub zu Ende. Wir brachten das Mobil noch gut nach Hause und am nächsten Tag in die Vermietstation, so dass wir es im kommenden Jahr wieder buchen können.