Tag 1 u. 2: Aue - Wörlitz

Sonntag/Montag 12.u.13.06.16

 

An einem Sonntag in den Urlaub starten und das mit einem Mietfahrzeug, das muss dem einen oder anderen  schon etwas merkwürdig erscheinen. Manchmal muss man aber auch zwischen Vereinsarbeit und Urlaub eine Alternative finden, also habe ich am Vorabend noch fleißig beim Vereinsfest gewirbelt um heute beruhigt in den Urlaub starten zu können. So führte uns der Weg direkt über Leipzig, hier kassierte ich gleich mal ein Blitzfoto bei 38 km/h, also 8 zu schnell, bis nach Wörlitz. Das gelöste Straßenticket sollte allerdings auch das letzte in den 3 Wochen bleiben. Wir fuhren direkt auf den Parkplatz am Wörlitzer Park, der sich auch gleich als nutzbarer Stellplatz für die Nacht herausstellte. So machten wir uns noch am späten Vormittag auf den Weg in den Park. Nur ca. 300m und schon begrüßte uns der Stadteingang in Form eines überbauten Hauses. Schon waren wir in der kleinen Stadt, aber vor aller Besichtigungslust hatten wir erst einmal etwas zur Magenbefüllung notwendig. Unsere kurze Suche wurde schnell belohnt und wir fanden uns im "Seeblick" wieder. Die vor Ort geräucherte Forelle war ein Gedicht und wir konnten gut gelaunt einen ersten Parkspaziergang starten.

 

 

 

 

 

Das Wörlitzer Schloss von vorn. Die Schlossführung vermittelte viel interessantes zum Schloss und deren Nebengebäude.

Am Abend machten wir gleich wieder mit unserem Lieblingsurlaubsbegleiter Bekanntschaft, dem Regen. Dafür hatte er sich aber am Morgen wieder beruhigt und wir konnten uns nach einem schönen ausgedehnten Frühstück wieder auf den Weg in den Park machen. Eine der ersten Gondeln war wie geplant unsere. Eine Gondelfahrt auf den Seen und Kanälen des Parks ist wahrlich ein Erlebnis. Der Gondoliere wusste viel über die Geschichte des Parks, dessen Flora und Architektur zu erzählen.

Nach der Gondeltour fußten wir dann nochmal zur Insel Stein, diese lag nämlich außerhalb der Wasserfahrt. Der "Vesuv" war wie alles andere natürlich heut (Montag!) geschlossen. Wir hatten aber Glück, denn eine nette Gärtnersfrau lies uns trotzdem ein und erklärte uns sogar noch einiges zur Freilichtbühne und den dort aufgeführten Programmen.

 

 

 

Auf dem Weg zurück, passierten wir manche Naturrachität, so auch dieser uralte, indessen zum Teil hohlen Baum.

Am späten Nachmittag fuhren wir weiter und suchten uns einen geeigneten Stellplatz in Richtung Magdeburg. Auf dem Straußenhof der Fam. Klein in Klein Rosenburg fanden wir dann unseren ersten "Landvergnügen" Standplatz.