Mit dem kleinen typischen brandenburgischem Urlaubsort Lychen, der zur  Uckermärkischen Seenlandschaft gehört war der Startschuss für meine bis heute andauernde Campingleidenschaft. Erstmals waren wir gemeinsam mit meinem Großvater dort. Damals war es üblich, das die VEB Betriebe eigene Ferienunterkünfte unterhielten. In der Regel waren dies Bungalows, die Lößsnitzer Schuhfabrik aber hatte am Wurlsee in Lychen ein Zelt. Dieses wurde von interessierten Beschäftigten für 2 Wochen angemietet (für ein Spottgeld!). So geschah es also das dies auch mein Opa tat und wir mitfuhren. Ein völlig neues Urlaubserlebnis lernten wir kennen und lieben. Diese Idee nahm mein Vater dann mit in seinen Betrieb, dem Fernmeldeamt Aue. Und schon im nächsten Jahr stand ein Zelt von ihnen dort, zwei Jahre später ein weiteres. Die Ausstattung wurde immer besser, bis hin zum Kühlschrank, welcher normale Camper hatte das damals schon zu bieten! Ich lass Euch einfach mal mit einigen Bildern an der Zeit teilhaben.

                                                                         das erste Campingerlebnis

Wie Ihr sehen könnt werden Kartoffel für die Klöse gerieben, man tummelt sich am See und man kämpft mit den Fluten im Paddelboot (der Jüngling bin ich).